[Bilder] Faun Konzert am 12.11.2011 in der Festung Mark, Magdeburg. Support: Trobar de Morte

Mein erstes Faun Konzert und ich stelle mit Enthusiasmus fest: Es wird definitiv noch mehr geben! Mein Missmut der letzten Tage konnte bereits die spanische Vorband „Trobar de Morte“ zerschlagen, die mit ihrer als „Medieval Fantasy Folk“ postulierten Musik und dem Gesang von Lady Morte in eine Welt der Fantastereien und Unwirklichkeiten entführten.

Überrascht hat mich das bunt gemixte Publikum, von Kleinkind mit Eltern, Jungspunden, bis hin zu den etwas älteren Herrschaften war alles vertreten. Die Befürchtung, es würden größtenteils Titel vom zuletzt erschienenen „Eden“-Album gespielt werden, erwiesen sich als überflüssig, wie Oliver gleich zu Beginn versichert. In der Tat ergab sich ein schönes Zusammenspiel aus alten und neuen Stücken, u.a. „Rosmarin“, „Da Que Deus“, „Zeitgeist“, „Rhiannon“ und „Tinta“. Als Zugabe ertönten die Klänge von „Wind und Geige“, sowie der Faun-Hymne „Hymn to Pan“. Anschließend wurde zu dem ein oder anderen Schwätzchen mit der Band im Café Oriental geladen.

Die Symbiose aus Musik, Lichtshow und Location machten das Konzert für mich zu einem der Erlebnisse, von denen ich noch lange zehren werde. Die Liebe zum Detail, die Passion der Band und die intensive Atmosphäre, die sich während des Konzertes aufbaute, sind letztlich einige der Gründe, warum viele der Besucher jedes Jahr wieder in der Festung Mark anzutreffen sind wenn es heißt:
„Faun kommen nach Magdeburg!“

//Kuddl - 15. November 2011

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aktualisiert: 15.11.2011